Füchse Berlin peilen gegen Erlangen Startrekord an

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Die Füchse Berlin wollen ihre imposante Siegserie in der Handball-Bundesliga ausbauen und einen Startrekord erzielen. Der Tabellenführer kann mit einem Sieg am Donnerstag (19.00 Uhr) im Nachholspiel gegen den HC Erlangen sein Konto auf stattliche 16:0-Punkte aufstocken. Acht Siege vom Start weg hat der Hauptstadtclub noch nie gefeiert. „Das interessiert uns nicht. Das wäre lediglich eine nette Randnotiz“, sagte Trainer Velimir Petkovic.

Die Stimmung ist bei den Füchsen derzeit prächtig. Das macht sich im Training bemerkbar. „Wenn man gewinnt, dann ist das Arbeiten viel schöner“, meinte Petkovic. Beim jüngsten Erfolg gegen Lemgo spielte das Team auf sehr hohem Niveau. Das wollen sie künftig nicht mehr unterschreiten und sogar noch steigern. „Wir haben noch viel Potenzial nach oben und große Reserven im Kader“, erklärte Petkovic. Gegen Erlangen wird Neuzugang Marko Kopljar wegen seiner hartnäckigen Adduktorenverletzung weiterhin fehlen.

Nach dem fulminanten Start trauen einige Handball-Experten den Füchsen in dieser Spielzeit sogar den ganz großen Coup zu. Manager Bob Hanning wehrt solche Schmeicheleien freilich ab: „Wir machen das Spiel Meisterschaft nicht mit. Es ist nur eine Momentaufnahme. Wir haben noch nicht gegen Hannover, Flensburg, Kiel oder die Löwen gespielt.“

Die Top-Teams aus Hannover und Kiel sind die Gegner nach der Partie gegen Erlangen. Sollten auch dort Erfolge blühen, könnten die Hoffnungen dennoch steigen, ließ Hanning in einem Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch-Ausgabe) durchklingen: „Wenn wir einen ‚Goldenen Oktober‘ spielen, bin ich bereit, die Messlatte höher zu legen“, sagte er.

Als Anreiz zahlt er dem Team seit seinem sechsten Spiel für jeden Sieg 5000 Euro Prämie aus der Vereinskasse, 10 000 Euro haben die Füchse so schon eingeholt. Hanning: „Ich mache das so lange weiter, bis wir nicht mehr gewinnen“.

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