5:4 – ICE TIGERS GEWINNEN IN STRAUBING!

DEL/Thomas Sabo Ice Tigers. 5:4 – ICE TIGERS GEWINNEN IN STRAUBING!

Nach dem packenden 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen den EHC Red Bull München ging es für die THOMAS SABO Ice Tigers am Sonntagnachmittag nach Niederbayern zum Duell mit den Straubing Tigers. Noch vor der Abfahrt gab es die nächste Hiobsbotschaft: Yasin Ehliz konnte die Fahrt wegen Hüftproblemen nicht antreten, die Ice Tigers mussten in Straubing also ohne Ehliz, Patrick Reimer, Patrick Köppchen, Marco Pfleger und Colten Teubert agieren. Im Tor bekam Andreas Jenike diesmal den Vorzug. Die Ice Tigers erwischten auch den besseren Start, Dane Fox hatte die Führung nach 20 Sekunden auf dem Schläger. Er zog über die linke Seite vors Tor und schoss aufs lange Eck, Sebastian Vogl rutschte der Puck über die Fanghand, aber auch übers Tor. Nürnberg setzte nach, Phil Dupuis setzte sich ebenfalls über die linke Seite durch, verzögerte lange und schoss aufs kurze Eck, Vogl konnte aber parieren. Auf der anderen Seite ging Straubing mit seinem ersten Schuss der Partie in Führung. Mike Hedden bekam den Puck an der blauen Linie, machte noch ein paar Schritte und erzielte verdeckt und flach durch Jenikes Schoner hindurch das 1:0 für Straubing (2.). In der Folge mussten die Ice Tigers zwei Unterzahlsituationen überstehen, schafften das aber schadlos und glichen die Partie in der 9. Minute aus. Brandon Segal schlich sich von hinter dem Tor nach vorne, bekam im Slot den Pass von Phil Dupuis und bezwang Vogl mit einem Schuss aus der Drehung zum 1:1-Ausgleich.

Die Ice Tigers nahmen aber weiterhin zu viele Strafen, was die Straubing Tigers zweimal eiskalt bestraften. In der 14. Minute hämmerte Maury Edwards den Puck per Direktabnahme zum 2:1 unter die Latte, vier Minuten später fälschte Mike Connolly einen Schuss von Dylan Yeo unhaltbar zum 3:1 ab. Genau 18 Sekunden vor Ende des ersten Drittels brachte Leo Pföderl sein Team aber noch einmal auf 2:3 heran. Oliver Mebus spielte von der linken Seite vors Tor, Vogl konnte die Scheibe nicht festhalten und Leo Pföderl drückte den Puck gedankenschnell über die Linie. Kurz nach Wiederbeginn hatte Mike Hedden bei einer Zwei-auf-Eins-Situation die Chance, den Zwei-Tore-Vorsprung für Straubing wiederherzustellen, scheiterte aber an Jenikes Schoner. Jenike hielt sein Team im Spiel und ermöglichte damit den 3:3-Ausgleich in der 26. Minute. David Steckel schoss im Straubinger Drittel einfach mal aus dem Handgelenk, Vogl machte keine gute Figur und ließ den Puck durchrutschen. Vogls Arbeitstag war damit beendet, fortan stand Dimitri Pätzold zwischen den Straubinger Pfosten. Bis zur 33. Minute hielt Pätzold sein Tor sauber, dann schlugen die Ice Tigers in Überzahl zu. David Steckel spielte an der blauen Linie klug mit der Rückhand quer auf Taylor Aronson, der hatte Zeit und Platz und bediente Steven Reinprecht am langen Pfosten. Der 41-jährige Stürmer ließ sich die Chance nicht nehmen und schob souverän zur 4:3-Führung ein.

Nur 55 Sekunden später durften die mitgereisten Nürnberger Fans erneut jubeln. Nach einem weiten Aufbaupass von Milan Jurcina auf Brandon Segal kam Patrick Buzas im Slot zum Abschluss, fackelte nicht lange und erzielte sein erstes Saisontor – 5:3 für Nürnberg (33.), gleichzeitig auch der Zwischenstand nach dem zweiten Drittel. Direkt nach Wiederbeginn hatte Phil Dupuis die große Chance zum sechsten Tor, vergab nach einem Scheibenklau aber freistehend vor Pätzold. Als Marius Möchel auf der Strafbank saß, hatte Mike Zalewski für Straubing die Chance zum Anschlusstreffer, er konnte Jenike aus spitzem Winkel aber nicht überwinden (43.). Leo Pföderl versuchte es nach feinem Zuspiel von David Steckel flach durch die Schoner Pätzolds, der Straubinger Schlussmann machte die Bewegung aber mit und parierte (49.). Beinahe im Gegenzug kam Straubing dann doch noch einmal zum Anschlusstreffer. Nach einem Abpraller setzte sich Mike Connolly vor dem Tor gegen Nichlas Torp durch und schob aus spitzem Winkel zum 4:5 ein (50.). Mehr ließen die Ice Tigers aber nicht mehr zu, auch wenn es zum Schluss noch einmal lichterloh vor dem Nürnberger Tor brannte. Am Ende rissen die Ice Tigers die Arme hoch und durften sich über den 5:4-Sieg freuen.

Stimmen zum Spiel:
Rob Wilson (Nürnberg): Das war ein sehr schwieriges Spiel für uns. Ich kenne Bill und weiß, dass er ein guter Trainer ist. Straubing gibt nie auf. Wir hatten gutes Tempo im ersten Drittel, haben aber zwei Überzahltore kassiert, was mich ein wenig frustriert hat. Wir haben dann mehr Scheibenkontrolle bekommen und waren in Tornäher aktiver. Die letzten sieben oder acht Minuten haben wir die Führung verteidigt und sind glücklich über die drei Punkte.
Bill Stewart (Straubing): Robs Mannschaft spielt sehr intelligent und kontrolliert die Scheibe sehr gut. Unser Team hat heute guten Charakter gezeigt und sehr hart gearbeitet. Wenn wir so weitermachen, werden gute Dinge passieren. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben nicht gewonnen, aber für uns war das heute ein Wendepunkt in der Saison. Nürnbergs Saison beginnt im April, so ist das bei den großen Teams. Unsere hat heute begonnen.

eishockey.net / PM Nürnberg

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