Schwere CL-Partien für Kiel und Flensburgs Handballer

Die Handball-Bundesligisten THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt stehen am Sonntag in der Champions League vor hohen Auswärtshürden. Der mit nur einem Sieg aus drei Spielen in die europäische Meisterliga gestartete Rekordchampion aus Kiel tritt bei Telekom Veszprem an. Die heimstarken Ungarn sind nach drei Siegen mit 6 Punkten alleiniger Spitzenreiter der Gruppe B, in der der THW mit 2 Zählern deutlich hinterher hinkt. Nordrivale Flensburg-Handewitt hat als Zweiter 4 Punkte auf dem Konto und reist zu KS Vive Kielce. Die Partie beim polnischen Rekordmeister wurde um vier Stunden auf 15.00 Uhr vorverlegt, die Kieler müssen um 17.00 Uhr ran.

Der THW trifft in Veszprem auf einen früheren Flensburger. Ljubomir Vranjes sitzt seit Saisonbeginn auf der Bank der Ungarn. „Die haben einen sehr starken Kader und einen neuen Trainer, der für frische Impulse sorgt“, sagte THW-Coach Alfred Gislason über den langjährigen SG-Erfolgstrainer.

Während die SG in der Liga zuletzt über ein 28:28 in Göppingen nicht hinauskam, tankten die „Zebras“ durch das 31:20 in Erlangen Mut vor dem Gang zum Angstgegner. Denn die Kieler haben seit April 2013 nicht mehr in Veszprem gewonnen. Sie blieben in Franken und bezogen Quartier in Herzogenaurach, wo im Sommer ein Trainingslager für viel Optimismus gesorgt hatte. „Gut, dass wir ein paar Tage zusammen sind. Das sorgt für ein besseres Klima. Wir haben noch einem weiten Weg vor uns“, betonte Nationalspieler Steffen Weinhold. Doch auch ohne den wegen einer Knieverletzung weiter fehlenden Kapitän Domagoj Duvnjak soll der in Erlangen eingeschlagene Aufwärtstrend fortgesetzt werden.

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